WIR ÜBER UNS

 

Geschichtlicher Überblick

Die Volksbühne wurde im Jahre 1948 aus der Katholischen Jugendgruppe heraus gegründet. Sie nannte sich
Katholische Jugendgruppe Kirchbichl. Die Leitung hatte damals Herr Anton Gründhammer. "s‘Nullerl" wurde
als erstes Stück aufgeführt. Gespielt wurde im damaligen Schrollsaal. Im Jahre 1949 übernahm Herr Lehrer
Außerhofer die Führung des Vereins und im gleichen Jahr wurde die Bühne auf "Volksbühne Kirchbichl" umbenannt.
Die Stücke wurden damals einmal in Kirchbichl aufgeführt. Man spielte aber immer wieder in den Nachbargemeinden.
Es war mit sehr viel Buhnenarbeit verbunden und es gehörte sehr viel Begeisterung dazu.

1953 kaufte man das gesamte Bühnenmaterial der Klingenschmidbühne Bruckhäusl um 3000 Schilling (210 Euro)!
sicher nicht wenig für die damalige Zeit. Man investierte 1956 in Rampenbeleuchtung, Lichtfarben und div. anderes.
Die gesamten Bühnenbilder wurden von einem Maler aufgefrischt. Also Geld war nie viel vorhanden. Was man sich
damals hie und da leistete waren gemütliche Abende. Von einem Ausflug keine Rede. 1957 wurde die Volkskbühne –
im Rahmen der Sendung "Bühnen stellen sich vor" im Rundfunk vorgestellt. Man spielte das Stück "s‘ Lieserl vom Berghof"
1958 der Landesverband der Tiroler Volksbühne wurde gegründet. Kirchbichl war vom Anfang an dabei.

1960 bis 1962 hatte die Volksbühne eine sehr schwierige Zeit. Viele Spieler konnten aus beruflichen oder familiären
Gründen nicht mehr mitmachen. Man glaubte schon, die Volksbühne müsste sich auflösen. 1962 stieß Dr. Sojer zum
Verein und er konnte Frau Sachsenmaier dazu bewegen ein Stück einzulernen.
Man gewann auch wieder ein paar neue Spieler dazu und so begann wieder der Aufschwung. Es wurde immer schwieriger
im Schrollsaal zu spielen, denn dieser wurde für andere Veranstaltungen dringend gebraucht. Vor allem die Tiroler
Abende waren dazumal auf ihrem Höhepunkt. 1966 Kirchbichl macht bei den Landesspielwochen mit dem Stück
"Die Thurnbacherin " mit. Von der Kritik wurde es gut beurteilt aber die Bevölkerung Kirchbichls war nicht gerade begeistert.
1966 spielten wir Bruder Martin - ein Riesenerfolg Nochmals beiden Landesspieltagen mit Mutter Theres – nicht besondere
Beachtung geschenkt.

Ab 1970 begann die Volksbühne die Stücke öfter zu spielen. Die Bevölkerung nahm dies an. 1971 Anton Hager wurde
neuer Obmann. Ab diesen Zeitpunkt wurden im Jahr 2 Stücke gespielt. Mit dem Schrollsaal wurde es aber immer
schwieriger. In Kirchbichl wurde ein neuer Pfarrhof gebaut in dem auch ein großer Veranstaltungsaal war. Das Kostistorium
Salzburg bewilligte der Volksbühne im neuen Pfarrsaal zu spielen.
1972: Anna Rampl wird Ehrenmitglied
1971: Aufführung im Pfarrsaal "Gespenster in der Sonnwendnacht"
1977. Erstmals Auftritt im RZ Bad Häring Die VB spielt bis heut jedes Stück einmal im Reha Zentrum
1978: Beim Pfarrsaal wird ein Zubau , der als Schminkraum dienen soll, geplant. Adele Filgallo wird Ehrenmitglied
1978 Martin Gerd wird Obmann

1980: Zubau beim Pfarrsall beginnt
1981: Gaby Sojer wir Obfrau - Der Zubau beim Pfarrsaal wird eingeweiht.
1982: Mitwirkung beim Waldfest mit eigenem Stand ist bis heute aufrecht. Dr. Sojer wird Ehrenobmann Drei Stücke
         werden gespielt. Darunter ein Ernstes. Wird von den Zuschauern gut aufgenommen.
1986: Wir verlieren leider viel zu früh Dr. Peter Sojer. Er hinterließ eine sehr große Lücke.
1987: 40 Jahr Feier im Strandbad

1991: Einbau einer Gasheizung im Pfarrsaal – Endlich können wir auch im Winter spielen. Wir verschönern unseren Pfarrsaal.
1992: Neue Obfrau Kathi Rafelsberger
1996: Einbau einer Teeküche im Foyer des Pfarrsaales
1997: Ankauf einer Beschallungsanlage. Wir können jetzt Musik und Geräusche sehr gut einsetzen. Für die Zuschauer sicher
         eine Bereicherung. Aber ein gewaltiger Eingriff in unsere Kasse. Landesverband und Gemeinde unterstützen uns dabei.
1998: Zweimal Hochwasser – große Putzaktionen sind notwendig. Pfarrsaal muß wochenlang getrocknet werden.
1998: 50 Jahr Jubiläum
2003: Erweiterung der technischen Anlage. Nun sind auch viele Special-Effects möglich
2004: Ehrung von Obfrau Kathi Rafelsberger für 40 Jahre Mitgliedschaft bei der Volksbühne Kirchbichl
2005: Jahreshauptversammlung und Neuwahlen - Kathi Rafelsberger übergibt Amt der Obfrau nach
          12 Jahren an Claudia Mölg
2005: Kirchbichler Waldfest
2005: Gerd Martin wird bei einer AO-Hauptversammlung zum neuen Obmann der VB Kirchbichl gewählt.
          Obmannstv. wird Franz Osl. Neue Schriftführerin ist Sigrid Dauwa.

2006: 1. Reblausfest der Volksbühne Kirchbichl am 2. September 2006
          Ehrung von Marilen Höllrigl und Rosi Streckl für langjährige Mitgliedschaft bei der Premiere von
          "Kurhotel Waldfrieden"

2008: 60 Jahre Volksbühne Kirchbichl
2008: 3. Reblausfest der Volksbühne Kirchbichl im Pfarrsaal
2009: Vorstand der Volksbühne Kirchbichl für weitere drei Jahre bestätigt
2009: Ehrung von Erna Wechselberger für 40 Jahre Mitgliedschaft
2010: In Gedenken an Gaby Sojer
2010: Ehrung von Thomas und Franz Osl für 25 Jahre Mitgliedschaft
2011: Kathi Rafelsberger wird zur Ehrenobfrau ernannt
2011: Michael Walcher wurde für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt
2011: Verdienstzeichen in Gold zum 40-jährigen Bühnenjubiläum für Lore Martin und Wolfgang Brandner
2012: Neuwahlen: Gerd Martin übergibt Führung der Volksbühne an Markus Neuner
2012: Ehrung für Brigitte Neuner und Gerd Martin
2013: Ehrung für Gertraud Weiskopf
2013: Renovierung unseres Schminkraums
2014: Ehrung von Kathi Rafelsberger für 50 Jahre Mitgliedschaft

2015: Wir trauern um Michael Walcher
2015: Ehrung von Fritz Mehnert für 40 Jahre Mitgliedschaft
2016: Ehrung von Wolfgang Mehnert für 25 Jahre Mitgliedschaft
2016: Ehrung von Marilen Höllrigl für 50 Jahre Mitgliedschaft
2018: Volksbühne feiert 70-jähriges Bestehen
2018: Ehrung von Markus Neuner für 25 Jahre Mitgliedschaft
2019: Ehrung von Erna Wechselberger für 50 Jahre Mitgliedschaft

Was noch zu bemerken wäre. Früher benötigte man um ein Stück einzulernen 10 höchsten 15 Proben. Heute brauchen wir sicher 20 Proben und mehr. Ich glaube die Qualität hat sich doch ein wenig verbessert. Wir haben uns immer Mühe gegeben möglichst unbekannte Stücke zu spielen In den letzten Jahren haben wir auch öfters zeitkritische Stücke gespielt. Die Bauernstücke wurden leider weniger. Das Problem ist, dass es immer weniger gute Stücke gibt. Vielleicht greifen wir wieder einmal auf Altbewährtes zurück.  

Verstorbene Mitglieder:

Anni Einwaller, Adele Figallo, Dr. Peter Sojer, Norbert Streckel, Anna Rampl, Gaby Sojer, Michael Walcher